Veröffentlicht am 5. Dezember 2020

Das Reizdarmsyndrom (IBS) ist eine chronische – und erstaunlich häufige – Störung des Verdauungssystems. Fünfzehn Prozent oder mehr der Menschen in den Industrieländern leiden an einer Form von Reizdarmsyndrom.

Die Symptome sind von Mensch zu Mensch verschieden und variieren in ihrer Intensität. Einige Betroffene neigen eher zu Verstopfung, andere zu Durchfall. Ärzte haben das Reizdarmsyndrom mit einer Reihe anderer Gesundheitsprobleme in Verbindung gebracht, darunter Depressionen, bakterielle Infektionen und Empfindlichkeiten gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln, aber die endgültige Ursache bleibt ungewiss.
Leider gibt es für die Betroffenen – in der Mehrzahl Frauen – keine Heilung, aber die Symptome können durch Medikamente, Stressbewältigungstherapien und eine optimale, kohlenhydratarme, aber ballaststoffreiche Ernährung in den Griff bekommen werden. Probiotikareiche Lebensmittel wie Lebendjoghurt können ebenfalls hilfreich sein.

Vitamine und Mineralstoffe

Nahrungsergänzungsmittel können bei dieser optimalen Ernährung eine Rolle spielen. Im Folgenden sind die wichtigsten Mineralstoffe und Vitamine für Menschen mit Reizdarmsyndrom aufgeführt:

 

Vitamin D

Vitamin D wirkt entzündungshemmend und hilft bei der Regulierung der Mikroben, die in unserem Verdauungssystem eine wichtige Rolle spielen. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass viele Menschen, die an Reizdarmsyndrom leiden, einen Mangel an diesem wichtigen Vitamin haben, der zu der Erkrankung beitragen kann. Die Einnahme von Vitamin-D-Ergänzungspräparaten ist vor allem im Herbst und Winter sinnvoll, wenn die geringere Sonneneinstrahlung dazu führt, dass unser Körper weniger von diesem wichtigen Nährstoff in unserer Haut produziert.

 

Zink

Zink ist ein Mineralstoff, der bei mehreren biologischen Prozessen eine zentrale Rolle spielt, so auch bei unserem Immunsystem. Eine gesunde Immunfunktion kann dazu beitragen, die Symptome des Reizdarmsyndroms zu kontrollieren. Zink wird am besten in flüssiger Form absorbiert.

 

Kalzium und Magnesium

Kalzium verbessert die Darmgesundheit und kann helfen, die Symptome des Reizdarmsyndroms zu lindern, aber es ist wichtig, das richtige Format zu wählen. Wenn Ihr Hauptsymptom Verstopfung ist, sollten Sie nach Kalziumzitratpräparaten Ausschau halten: Diese enthalten den Mineralstoff Magnesium, der eine anregende Wirkung auf den Darm hat.

Wenn Sie jedoch eher zu Durchfall neigen, sind Kalziumkarbonatpräparate die bessere Wahl, da sie kein Magnesium enthalten. Die Kombination von Kalzium mit Vitamin-D-Präparaten verbessert die Aufnahme.

Obwohl Vitamin C ein wichtiger Nährstoff für die allgemeine Gesundheit und Heilung ist, kann es Blähungen verursachen und abführend wirken, was bei übermäßiger Einnahme zu Durchfall führen kann. Viele beliebte Multivitaminpräparate enthalten einen hohen Anteil an Vitamin C. Achten Sie daher auf das Etikett. Buntes Obst und Gemüse sind für Menschen mit Reizdarmsyndrom eine bessere Möglichkeit, Vitamin C zu sich zu nehmen.

Auch Eisenpräparate sind für Reizdarmsyndrom-Patienten keine gute Wahl: Zu viel Eisen kann zu Magenverstimmungen und Verstopfung führen.

Die Symptome des Reizdarmsyndroms können sehr individuell sein, da die Auslöser und Symptome bei jedem Betroffenen anders sind. Warum machen Sie nicht einen Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten, um eventuelle Empfindlichkeiten zu ermitteln? So erhalten Sie wertvolle Einblicke in die einzigartigen Reaktionen Ihres Körpers auf Lebensmittel und können anhand der Ergebnisse einen wertvollen Ernährungs- und Gesundheitsplan erstellen, der Ihnen helfen kann, Ihre Symptome in den Griff zu bekommen. Check My Body Health bietet ein umfassendes Angebot an erschwinglichen Ernährungs- und Gesundheitstests per Post, einschließlich Lebensmittelunverträglichkeitstests für Einzelpersonen, Paare und Familien. Erfahren Sie noch heute mehr.

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